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Chronik des SV 1920 Brücken e.V.

 

Im September 1920 gründeten eine Anzahl fußballbegeisterter junger Männer im Gasthaus Sommer einen Sportverein. Zum ersten Vorstand wurde August Schön gewählt, der kurz vor dem 50-jährigen Bestehen im Jahre 1970 verstarb.

Den ersten Fußball brachte Jakob Wagner aus dem nahen Saargebiet mit. Nach wenigen Monaten des Bestehens wurde seitens der Gemeinde ein gerodetes Waldstück im Karstwald zur Verfügung gestellt. Der nun schon auf über 100 Mitglieder angewachsene Verein konnte nach schwerer Arbeit bereits am 31. Juli 1921 den neuen Sportplatz einweihen. Zum großen Einweihungsfest traten 30 Sportvereine an, und spielten in den damals populären „Sechser-Gruppen.“ Ende der 60-er Jahre wurden Pläne für einen Rasenplatz geschmiedet, der dann mit Hilfe der amerikanischen Streitkräfte in Miesau Mitte der 70er eingeebnet wurde. In Eigenleistung zahlreicher Mitglieder wurden der Rasenplatz mitsamt Aschenbahn, Weitsprunggrube und Kugelstoßring sowie eine 5-reihige Stehtribüne errichtet. 1978 waren alle Arbeiten ausgeführt. Im Jahre 2000 wurde der Rasenplatz einer gründlichen Renovierung unterzogen, neue Drainagen wurden eingezogen, und der Platz wurde neu eingesät. Ebenfalls gründlich überholt wurde der Hartplatz, 90 Tonnen Rote Erde wurden aufgebracht und eingestreut. Im Jahre 2001 wurde in einer beispielhaften Aktion angefangen, einen befestigten Fußweg rund um den Hartplatz anzulegen. In der „Ostkurve“ wurde eine kleine Stehtribüne angelegt.

Der SVB trat bereits 1921 dem Süddeutschen Fußballverband bei. In diesem Jahr spielten 4 aktive, 2 Jugend- und eine AH-Mannschaft für den SV: Lohn für diese gute Arbeit war bereits im ersten Jahr der Aufstieg in die B-Klasse. Im Jahre 1926 zählte der Verein nur noch 22 Mitglieder, aber bereits 1928 wurde mit Christian Kölz aus Saarbrücken der erste Spielertrainer verpflichtet. Der SVB erlebte nun einen steilen Aufstieg:3mal in Folge wurde die Meisterschaft der B-Klasse errungen. Aber erst im dritten Anlauf gelang der Aufstieg in die A-Klasse Saar-Pfalz. Zu dieser Zeit errangen die starken Jugendteams Meisterschaft auf Meisterschaft. Als neuer Trainer wurde von Borussia Neunkirchen Jakob Feiler verpflichtet. 1937/38 wurde die letzte Vorkriegsmeisterschaft erkämpft. In einer Gruppe mit Mittelbexbach, Theley und Landstuhl reichte es nur zum 3.Rang, der Aufstieg wurde somit verfehlt. Bedingt durch die Wirren des 2. Weltkrieges, mußte im Februar 1940 der Spielbetrieb eingestellt werden. Sportkamerad Bernhard Müller verwaltete in diesen Jahren den Verein im Alleingang, Vorstandschaft und Spieler waren zur Wehrmacht eingezogen. Lediglich eine Jugendmannschaft nahm noch am Spielbetrieb teil, die sogar die „Bann-Meisterschaft“ gewinnen konnte, und 3 Spieler zur „Bann-Auswahl“ abstellte. Aber auch hier kam der Spielbetrieb bald zum Erliegen. Im September 1945 wurde es dem SV Brücken von der französischen Militärregierung gestattet, sich als erster Verein im Kreis Kusel neu gründen zu dürfen. Untrennbar mit dieser Zeit ist der Name von Robert Neufang verbunden, dem es gelang, das kleine Dorf Brücken mit der großen Elf des SV weit über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannt zu machen.

Nach der Neugründung im September `45 wurden Freundschaftsspiele gegen so renommierte Teams wie FC Homburg, Borussia Neunkirchen und 1.FC Saarbrücken ausgetragen. Die Neueinteilung der Spielklassen sah den SVB im April 1946 in der A- Klasse Kusel. Unter Trainer Albert „Abbes“ Rech vom 1.FC Saarbrücken wurde der SVB auf Anhieb Meister, marschierte durch die Bezirksklasse Pfalz, Gruppe Nord und spielte fortan in der Landesklasse West. Nun kam Paul Baum, Vertragsspieler beim 1.FCK, als Trainer zum SVB. Höhepunkt dieser Jahre war ohne Zweifel das Spiel SVB - IF Vikken im Juni 1951. Der Gegner spielte`damals in der 1. Schwedischen Liga, und war 1951 auf Deutschland-Rundreise.

Die erste Spielpaarung der im Jahre 1951 ins Leben gerufenen saarländischen Toto- Gesellschaft lautete: Bildstock - SV Brücken. Leider wurde im Jahre `52 eine Klassen- Neueinteilung durchgeführt. Als 6. verfehlte der SVB die „Quali“ für die 1. Amateurliga nur um einen Platz. Bis `55 hielt der SVB die Klasse, bedingt durch das Ausscheiden mehrerer Spieler war der Abstieg unvermeidlich, ja es musste `57 und `58 sogar um den Klassenerhalt in der A -Klasse gezittert werden. Richard Wagner und Alois „de Elle“ Bauer als Vorstände verpflichteten mit Marcel Ecker von Borussia Neunkirchen einen Trainer, mit dem 1960 die Pokalmeisterschaft errungen werden konnte. Scheiterte die Elf danach noch in der Relegation, konnte in der Saison 61/62 der Wiederaufstieg in die II. Amateurliga gefeiert werden. Bis ´69 blieb der SVB in dieser Klasse, dann mußte nach einer langen Pechsträhne unter Vorstand Karl-Heinz Dauber der Weg zurück in die A-Klasse angetreten werden.

Bereits 1963 wurde unter erheblichem Aufwand der Bau des Sportheimes mit Saal in Angriff genommen, unter Hermann Bauer und Rudi Kettering folgte 1967 die Fertigstellung mit Saal, Wirtschafts- und Nebenräumen sowie Dusch- und Umkleidekabinen. Renovierungen erfolgten Mitte der 80ér Jahre in großem Umfang, u.a. wurde der ehemalige Saal umgewandelt für neue ,zeitgemäße Duschräume, die auch 2001 noch weiter über dem üblichen Standard rangieren. Heuer wurde auch der Wirtschaftsraum völlig neu gestaltet.

Kurz vor dem 50-jährigen Jubiläum trat 1970 die Vorstandschaft mit Ausnahme von Rudi Kettering geschlossen zurück. Die Gefahr der Vereinsauflösung bestand akut, erst nach zweimaliger Generalversammlung übernahm Veit Klein den vakanten Posten als 1. Vorstand. Was damals niemand ahnen konnte - unser heutiger Ehrenvorstand führte den Verein mit großem Geschick und viel Erfolg 22 Jahre lang - bis ins Jahr 1992.

1970 übernahm Albert Schley von Borussia Neunkirchen das Traineramt, im Jahre´71 war die Rückkehr in die II. Amateurliga perfekt, mit einem 3:1 Sieg in Breitenbach vor mehr als 1000 Zuschauern gelang es, vor Kindsbach den Meistertitel zu sichern. Willi Seebauer, ehemaliger Bundesligaprofi der Borussen, wurde Nachfolger von Schley, der aber noch ein Jahr für den SVB spielte.1973 schrammte der SVB haarscharf am erneuten Aufstieg vorbei.1978 gewann der SVB den Bezirkspokal mit einem 5:1 über Rieschweiler. Der Verbandsligist FK Clausen wurde mit 2:1 ausgeschaltet, beim Oberligisten SW Ludwigshafen kam mit 1:5 das Aus. Bis zum Aufstieg 1988/89 in die neugeschaffene Landesliga West war der SVB immer in den vorderen Regionen der Bezirksliga Mitte zu finden. Trainer in diesen Jahren u.a. Hans Emser, Müller, Stuppy und Manfred Conrad aus Ohmbach.

Mit Udo Kappes gelang der angesprochene Aufstieg in die Landesliga. 3 Jahre gelang es, die Klasse gegen oftmals weit finanzkräftigere Vereine zu halten.

Der neue Vorstand Raimund Müller verpflichtete als Nachfolger von U. Kappes mit Achmed Busse einen neuen Trainer, der aber auf Grund persönlicher Angriffe im Dezember das Handtuch warf, und durch Heiner Müller ersetzt wurde. Bei 4 Absteigern aus der Landesliga erwischte es 92/93 auch den SVB. Erst im Spieljahr 2000/01 sollten wieder 4 Vereine diesen bitteren Weg gehen müssen.

Nach einem großen personellen Aderlaß reichte es unter Hans Bauer und seinem Interimsnachfolger Manfred Schmitt auch nicht, die Bezirksliga zu halten. Aber der steile Absturz war noch nicht zu Ende: Gelang in der 1. Saison unter Rüdiger Becker noch der Klassenerhalt in der A-Klasse Mitte- in einem Entscheidungsspiel wurde Altenkirchen mit 2:0 besiegt, überragender Akteur in diesen Wochen war der reaktivierte, 48 Jahre alte Helmut Müller -, war im nächsten Jahr durch den kurzfristigen Weggang wichtiger Spieler unter Uwe Ruof der bittere Weg in die B-Klasse vorprogrammiert. Entnervt von den vielen Abstiegen - alle seine Trainer mit Ausnahme von Becker verletzten sich anfangs der Runden schwer, und konnten der Mannschaft nicht weiterhelfen - warf Raimund Müller 1996 das Handtuch.

Nachfolger wurde der bisherige Jugendleiter Hans-Georg Guth, 2. Vorstand Thomas Lill. Es gelang ihnen, den angeschlagenen Verein zu stabilisieren, und die Mitglieder wieder neu zu motivieren. Vorerst aber ging es auch in der B- Klasse steil nach unten, mit 15 Punkten Rückstand unter Michael Kalckmann stand der SVB im Dezember mit mehr als einem Bein in der C- Klasse. Nach der Demission des Trainers übernahm SVB- Urgestein Eckhard Groß den Trainerposten, und was keiner für möglich hielt geschah: in einem wahren Kraftakt sicherte sich der SVB einen Spieltag vor Schluß beim Konkurrenten Dittweiler den Klassenerhalt, schier unglaubliche 35 Punkte holte der SV in dieser kurzen Zeit. Im darauffolgenden Jahr folgte der nächste Coup: durch den Einbau vieler Jugendspieler und einer geschlossenen, routinierten Mannschaftsleistung sicherte man sich den 2.Platz, nur 1 Punkt hinter Vogelbach. In der Relegation setzte sich der SVB gegen VfL Etschberg durch, und spielt seitdem wieder in der Bezirksklasse Mitte. Die Auferstehung des SV 1920 Brücken komplettierten in diesem Jahr noch die B-Jugend mit der Kreismeisterschaft und die A-Jugend mit der Bezirksmeisterschaft. Den Aufstieg in die Verbandsliga traten die SVB-Junioren nicht an. In den folgenden Jahren spielten C-, B- und A-Jugend in der Bezirksliga. Ein Schnuppertraining mit dem beliebten Bundesligaspieler Ratinho vom 1.FCK lockte mehr als 600 Schaulustige in den Karstwald. Im gleichen Jahr organisierte die Vereinsführung eine 14-tägige Reise durch Griechenland, die neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch ein Fussballspiel zwischen der Mannschaft von Metamorphossis und den mitgereisten E- C-Jugendlichen des SVB sah, das der SVB mit 3:4 gewinnen konnte.

Im ersten Jahr in der Bezirksklasse gelang es dem SVB erst am vorletzten Spieltag, die Klasse zu sichern. Dirk Hohnecker, ( SV Reiskirchen) als Torjäger geholt, löste E. Groß als Trainer ab, aber auch er verletzte sich bei seinem ersten Einsatz für den SVB so schwer, daß er nicht mehr spielen konnte. Dadurch stand der SVB erneut mit dem Rücken zur Wand. Der 2. Vorstand Marko Huber übernahm im Laufe der Rückrunde unter großem persönlichen Einsatz und Opferwillen, das Traineramt; in der 87. Minute des letzten Spieltages erlöste Carsten Harth mit seinem Tor zum 1:0 den ganzen Verein und insbesondere den Trainer, und sicherte den Verbleib in der Bezirksklasse.

Mit Uwe Lang von der SG Erbach verpflichtete die Vorstandschaft einen sehr erfolgsorientierten Jugendtrainer ( u. a. FC Homburg), auch gegen allerlei Unkenrufe aus dem Umfeld. Punktgleich mit dem routinierten Team von TuS Jettenbach belegte die Lang-Elf im ersten Jahr sensationell den 2. Platz, mußte aber leider im Entscheidungsspiel in Altenglan die an diesem Tage überlegene Leistung des Gegners anerkennen, und mit 1:3 eine verdiente Niederlage quittieren.

Im Bezirkspokal scheiterte der SVB nach Siegen u.a. gegen Schönenberg und Waldmohr im Halbfinale, und erreichte nach einem 4:0 über den Landesligisten FC Münchweiler die 2. Runde im Verbandspokal. Gegen den Verbandsligisten TuS Hohenecken führte der SVB bis zur 72. Minute mit 2:1, um sich am Ende mit 2:7 geschlagen geben zu müssen.

Unter großem Interesse der Einwohner Brückens wurde die renovierte Gastwirtschaft durch Ehrengast Norbert Thines, Ex- Präsident des 1.FCK, eingeweiht. Der Bau eines Mobilfunkturmes nahm in dieser Zeit großen Raum ein, im Jahre 2003 konnte der Bau endlich eingeweiht werden.
Im darauffolgenden Jahr spielte der SVB erneut lange um den Aufstieg mit, mußte aber, auch auf Grund erheblicher Verletzungen, mit dem 5.Platz vorlieb nehmen. Weitaus erfolgreicher gestaltete die 2. Mannschaft aber die Runde: Gab es am1. Spieltag noch eine Niederlage in Hohenecken zu betrauern, folgten 29 Siege in Folge, was den Meistertitel mit 87 von 90 möglichen Punkten bedeutete. Erst am 4. Spieltag der Saison 2002/03 mußte sich die 2. Mannschaft wieder mit einem Remis begnügen. Im Umfeld des SVB kann sich kein Experte und Kenner des Vereins an eine solche Erfolgsserie erinnern.

Nun sollte in der Saison 2002/2003 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bezirksliga in Angriff genommen werden. Obwohl der SVB immer noch und erneut mit enormen Verletzungssorgen zu kämpfen hatte, war man im Brücker Lager doch recht optimistisch. Ein Fehlstart sah schon nach wenigen Spieltagen den alten Rivalen und Absteiger, FV Kindsbach, enteilen, und eine im Endeffekt ungefährdete Meisterschaft einfahren.

Brücken startete mit mickrigen 7 Punkten aus 8 Spielen, im Umfeld wurde vehement die Entlassung des Trainers gefordert, aber in Anbetracht der verletzungsbedingten Ausfälle hielt der Vorstand am Trainer fest, und ausgerechnet im Spiel gegen den Tabellenführer am 9. Spieltag trat die Wende ein, mit 2:3 mußte der SVB zwar eine erneute Niederlage quittieren, startete dann aber mit der Rückkehr lange verletzter Stammspieler eine furiose Aufholjagd mit 10 Siegen in Folge, 1 Remis und 3 weiteren Siegen. Im vorentscheidenden Spiel beim FVK zeigt der SVB in der 1.Hälfte eine klasse Leistung, mußte sich aber am Ende nach einer kuriosen roten Karte für Marco Conrad, der beim Ballholen von einem Zuschauer angespuckt wurde und vom Platz flog, mit 1:4 geschlagen geben .

Auch das Minimalziel 2.Platz geriet noch einmal in Gefahr, im vorletzten Heimspiel gegen Reichenbach setzte es eine verdiente 1:3 Niederlage, danach mußte der SVB in Etschberg in letzter Minute einen Elfmeter auf Zuruf und damit eine 1:2 Niederlage hinnehmen . Schlimmer wogen allerdings die Verletzungen der Spieler Riehm und Zimmer, die im nun notwendigen Spiel um den 2. Platz gegen den FV Weilerbach fehlten. Vor einer großen Zuschauerkulisse in Steinwenden vergab aber der SVB auch diesen Matchball . Nach gutem Beginn und einem Tor durch Florian Pfaff, der sich gleich in seiner ersten Saison den Titel „Torschützenkönig“ sichern konnte, patzte ausgerechnet der sonst ausgezeichnete Torhüter Sven Ott, und wieder stand der SVB mit leeren Händen da.

Da der SVB mit einer unveränderten Truppe die neue Runde bestreiten konnte, wurde als Ziel die Meisterschaft ausgegeben. Am 14. Spieltag konnte der mit 2 Niederlagen ( es nervt, aber trotzdem: aus dem Aufgebot fehlte eine ganze Mannschaft!!) gestartete Verein dann erstmals seit seinen Landesligazeiten wieder die Tabellenspitze übernehmen.

Nach einer total verkorksten Rückrunde mit nur 7 Heimpunkten vergeigte der SVB zwar die Meisterschaft, da er aus den letzten 4 Spielen nur 4 Punkte gegen Mannschaften aus der hinteren Tabellenhälfte holte. Nach der Heimniederlage gegen Weilerbach entließ die neue Vereinsführung um den 2 Vorstand Erika Scheuer Trainer Lang .(Bei der Generalversammlung im März hatte der langjährige Vorstand Hans-Georg Guth seinen bereits 1 Jahr zuvor bekanntgegebenen Rücktritt vom Amt des Vereinsvorstandes wahr gemacht. Da kein neuer 1. Vorstand sich zur Verfügung stellte, führt Erika Scheuer als 2. Vorstand den Verein weiter.) Nun mußte der SVB mit einem Punkt Rückstand die Meisterschaft an den durchgestarteten Aufsteiger Lambsborn abgeben, sicherte sich aber durch ein Unentschieden in Hundheim- Offenbach durch das gleichzeitige Remis von Wolfstein in Steinwenden erstmals den 2. Platz, was zur Relegation mit den beiden Vizemeistern des Bezirks Westpfalz berechtigte. Im ersten Spiel gegen den Uralt-Rivalen Thaleischweiler sahen diese nach einer 2:0 Führung bereits wie der sichere Sieger aus, aber durch Tore von Kapitän Jens Müller und Matthias Kaptikacti erzwang das Team ein im Endeffekt verdientes Unentschieden, da der furios gestartete Gegner gegen Ende doch stark abbaute. Mit dem VfR Kaiserslautern traf man erneut auf einen alten Bekannten, der mit 4:1geschlagen werden konnte. Torschützen: 3x Florian Pfaff und Matthias Kaptikacti.

Im abschließenden Spiel trotzte der VfR Thaleischweiler ein Remis ab, was dem SVB endlich den erhofften Aufstieg in die Bezirksliga Westpfalz bescherte. Mit dem mehrmaligen Torschützenkönig Wallerus vom Liga-Konkurrenten TuS Breitenbach als neuem Spielertrainer wurden die Weichen für eine erfolgreiche Debüt- Saison in der Bezirksliga frühzeitig gestellt. Das Team konnte sich auch gleich in der neuen Klasse behaupten, ohne auch nur einmal in Abstiegsgefahr zu geraten, konnte sich der SVB souverän in der Klasse behaupten.

Im Juli des Jahres 2005 war der SVB maßgeblich an der Planung und Durchführung des „NATIONEN CUPS - SÜDKREIS-WM“ beteiligt. 16 Teams aus den 13 Nationen Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Kroatien, USA, Bosnien-Herzegowina, Ungarn, Brasilien, Portugal, Nordirland, Kamerun, Italien sowie die A-Nationalelf aus Ruanda nahmen an diesem Turnier teil. Im Karstwald und bei allen beteiligten Fussballclubs der VG konnte reichlich Sport-Prominenz begrüßt werden, vom 1.FCK waren Europameister Stefan Kuntz, der Deutsche Meister von 1991, Kai Friedmann, der Welt-Schiedsrichter des Jahres 2005, Dr. Markus Merk sowie unser Schirmherr, Weltmeister 1954 Horst Eckel, anwesend. Desweiteren unsere Torfrau, Weltmeisterin, und erneut frisch gebackene Europameisterin Silke Rottenberg (FCR Duisburg), der ehemalige Nationaltorwart von Eintracht Braunschweig, Bernd Franke (Vize-Weltmeister 1982), Bundesligaspieler Uwe Freiler vom FC 08 Homburg, Bundesliga- Schiedsrichter Christian Dingert sowie der Botschafter aus Ruanda und Ex-Innenminister Walter Zuber. 2500 zahlende Zuschauer sahen am 9. Juli das Eröffnungsspiel Deutschland 1 gegen die Nationalelf aus Ruanda (1:5), immerhin 1500 Besucher am 15. Juli das Endspiel Ruanda - Brasilien (9:0). Im Vorfeld des Fussballturnieres, das vom Lande Rheinland-Pfalz in das offizielle Vorbereitungsprogramm der WM 2006 eingestuft wurde, hatte der SVB unter Mitwirkung u.a.des TuS Gries die international bekannte „Metal-Queen“ Doro Pesch zu einem Konzert in die Pfalz geholt.

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